1. Statustreffen der VENTUS Projektpartner

Das erste Statustreffen aller im Projekt VENTUS vertretenen Projektpartner fand am
15. Mai 2017 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin statt.

Während des Treffens wurde im Rahmen der ersten Phase der Anforderungserhebung eine leitfadengesteuerte Fokusgruppen-Expertendiskussion durchgeführt.
Die resultierenden Benutzeranforderungen und Lösungsideen sollen im weiteren Verlauf des Projekts zur Konzeption des zu entwickelnden Gesamtsystems verwendet werden.

VENTUS: Virtual Environment for Teamwork and ad-hoc Collaboration between Companies and heterogeneous User Groups

Visualisierungs-Werkzeuge sind industriell zwar weit verbreitet, jedoch endet deren Verfügbarkeit häufig an Unternehmensgrenzen. Die an der Entwicklung beteiligten Akteure, hier insbesondere OEMs, Zulieferer und Kunden, verfügen über keine integrierten Systemwelten, die spontane und aufwandsarme Kommunikation anhand von Produktmodellen ermöglichen. Das Ziel dieses Projekt-Vorhabens ist es, ein flexibles System zum Austausch von 3D-Produktmodellen auf der Basis von kostengünstigen 3D-Game-Engines zu entwickeln, wobei besonderer Wert auf Interaktivität gelegt wird. Alle Beteiligten sollen jederzeit über die Betrachterposition der jeweils anderen im Bilde sein. Auch Zeigen bzw. Zeigegesten sollen möglich sein, ebenso das Erstellen von Annotationen und skizzenhaften 3D-Modellen während kollaborativer Design Reviews. Auch für umfangreiche Modelldaten sollen sowohl Visualisierung als auch Interaktionen in Echtzeit ausführbar sein. Das System soll sich an den gemeinsam mit den regionalen Projektpartnern zu entwickelnden Anforderungen orientieren, um in deren Geschäfts- bzw. Produktentstehungsprozesse eingebettet werden zu können. Dadurch wird ein System geschaffen, dass es kleinen und mittelständischen Unternehmern, wie zum Beispiel Zulieferfirmen oder Dienstleistungsanbietern ermöglicht, untereinander, mit OEMs und anderen Akteuren in Austausch zu treten. Im Rahmen dieses geplanten Projekts werden verschiedene Anwendungsfälle aus den zwei thematischen Schwerpunkten (CAD-Modellierung innerhalb eines Produktlebenszyklus, Nutzung am Markt verfügbarer virtueller Stadtmodelle in VR-Anwendungen) untersucht. Diese werden in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten regionalen Partnern ausgewählt, evaluiert und getestet. Es wird angestrebt, die Übertragbarkeit des Projektergebnisses auf weitere Anwendungsfelder, beispielsweise die digitale Fabrikplanung, zu gewährleisten.

Projektlaufzeit:

1.4.2017 – 31.3.2019

 

Projektkoordination:

 

Kooperationspartner:

Assoziierte Partner:

Mittelgeber:

 

Gefördert durch das Institut für angewandte Forschung